FAQ

Verkomplizieren Sie sich – auch gern bei vielen anderen Gelegenheiten!

Private Herausforderungen und Fragen

Kann man das Werkzeug auch für Probleme im privaten Bereich verwenden?

Wir sind zwar keine Lebensberater. Es spricht jedoch nichts dagegen, dass das Verkomplizierungs-Werkzeug, neben betrieblichen und beruflichen, ebenso bei privaten Problemen und Fragestellungen zu einem Lösungsansatz verhelfen mag.

Probieren Sie es doch einfach aus und lassen Sie sich von der Vielfalt an kreativen Sichtweisen überraschen.

Zu Ihrem Werkzeug

Team, Kreativität

Ich habe Ihr Verkomplizierungs-Werkzeug kennengelernt, es hat mir geholfen und meine Frage ist daher: Kann man es auch im Team anwenden?

Man kann es bei Konflikten im Team anwenden (siehe Mediator, Konflikt weiter unten). Eine weitere interessante Anwendung im Team ist außerdem, es als Ideengenerator zu nutzen.

Erarbeiten Sie gemeinsam eine Frage bzw. Satz, der das Problem oder die Aufgabenstellung für alle zufriedenstellend beschreibt. Geben Sie diesen Satz in das System ein. Gehen Sie dann im Team jede einzelne Kombination durch und schreiben Sie alle Ideen und Bemerkungen auf, die den Teammitgliedern dazu einfallen.

Sie werden merken: Je mehr Kombinationen Sie durchgehen, umso mehr wird Ihr ursprünglicher Satz bzw. Frage an Komplexität und Dichte gewinnen. Das Team wird sich für das Thema immer mehr erwärmen, bis es zur Spontanität kommt. Bekanntermaßen küsst diese ja die Kreativität wach, wie Jacob Levi Moreno so schön sagt.

Zu Ihrem Werkzeug

Meinungsunterschiede, Konflikte, Mediation

In wie weit kann Ihr Werkzeug bei Meinungsunterschieden und Konflikten helfen?

In welcher Art und Weise das Verkomplizierungs-Werkzeug dafür genutzt werden kann, hängt von der Eskalationsstufe ab.

Handelt es sich um einen alltäglichen Meinungsunterschied zu einem Thema, können sich die Beteiligten zusammensetzen, gemeinsam das Problem definieren und eingeben. Anschließend sollten sie mit dem Werkzeug jede einzelne Kombination gemeinsam durchgehen. Durch den Perspektivwechsel werden alle Beteiligte erstens die anderen besser verstehen. Zweitens gar zusammen eine Lösung finden, an die sie zuvor vielleicht noch nicht gedacht haben. Ein Freund von uns hatte eine solche familiäre Diskussion mit seinem 19-jährigen Sohn. Dieser wollte unbedingt ein Auto haben. In Bezug auf anfallende Kosten und Verantwortung wurde das Thema damit für beide zufriedenstellend gelöst.

Ist der Konflikt jedoch bereits so ernst, dass daraus Vorwürfe und eine zusammenbrechende Gesprächsbasis hervorgehen, bedarf es einer außenstehenden dritten Person (z.B. Mediator). Diese dritte Person bittet die Konfliktparteien, ihre jeweilige Sicht des Konfliktes in das System einzugeben. Danach sollte jeder für sich mit dem Werkzeug weiterarbeiten. Durch neu gewonnene Sichtweisen fällt es dem Mediator leichter, bei einem weiteren moderierten Gesprächstermin mit beiden Parteien zu einer nachhaltigen Lösung zu gelangen.

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Digitalisierung, Wirtschaft 4.0

Die Digitalisierung der Wirtschaft kann mit der alten, produktionsorientierten Logik nicht adäquat angegangen werden. Eine neue, nutzenorientierte und kooperative Logik wäre dafür notwendig!

Wir sind der Meinung, dass sich eine „neue“ Logik nicht per Befehl einführen lässt, sondern die „alte“ Logik erst relativiert werden muss. Geben Sie Ihre Problemstellung ein und Sie werden Kombinationen finden, die der alten Logik entsprechen. Allerdings werden Sie auch viele Kombinationen entdecken, die einer anderen folgen. Aufgrund dieser praktischen Erfahrung mit unserem Werkzeug werden Sie schneller bereit sein, sich auf eine neue Logik einzulassen.

P.S.: Mit diesem Verkomplizierungs-Werkzeug wurde übrigens auch alles digitalisiert, was an meinem Beratungsansatz digitalisierbar bzw mechanisierbar ist. Der Rest ist Soziometrie, eine qualitative, keine quantitative Methode, die auf Erfahrung, Empathie, Achtsamkeit, Spontanität und Kreativität aller Beteiligten basiert und das Unerwartete miteinschließt.

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Neue Methode, Theorie, Nobelpreis?

Ich möchte eine neue Schule bzw. Theorie oder Methode begründen. Kann das Werkzeug mir dabei helfen?

Zumindest könnte es Ihnen den ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung weisen. Geben sie die Grundbegriffe Ihrer Disziplinen oder die Begriffe, mit denen Sie gerade arbeiten, ein und Sie werden Ihren Fachbereich mit neuen Augen sehen.

Die Vorgehensweise am Beispiel Psychologie
Tragen Sie folgende Grundbegriffe ein wie: „Ich, Du, Es, Wir, Sie, Gruppe, …“. Sofern Sie sich eher für Organisationspsychologie interessieren beispielsweise die Begriffe „Mitarbeiter, Führung, Gruppe oder Team, Organisation, …“

Gehen Sie mit Hilfe des Werkzeug nun die verschiedenen Neu-Kombinationen durch:

1. Streichen Sie diejenigen, die Ihnen bekannt vorkommen oder denen Sie eine existierende Schule zuordnen können. Beispielsweise „Es – über – Ich“ (Freud); „Ich – unter – Du“ (Transaktionsanalyse) usw.

2. In einem weiteren Schritt schieben Sie die Kombinationen, die Ihnen nichts sagen oder sogar absurd sind, beiseite. Beschäftigen Sie sich nur mit denjenigen, die übrigbleiben. Wir versprechen Ihnen, es werden genug sein!

3. Machen Sie sich unbedingt Notizen, was die jeweiligen Neu-Kombinationen für Sie bedeuten, welche Ideen Sie damit verbinden können. Anschließend verdichten Sie, arbeiten interessante Kombinationen aus und entdecken dabei mit Sicherheit etwas, an das Sie so zuvor noch nicht gedacht haben.

Tipp: Nehmen Sie sich Zeit und Muße, vielleicht bei einem Glas Wein. Und dann beschäftigen Sie sich mit den absurden Kombinationen, die Sie zunächst bei Seite geschoben haben. Die meisten werden absurd bleiben. Bei der einen oder anderen ergibt sich allerdings oft auf den zweiten oder dritten Blick eine heiße Spur. Etwas Revolutionäres lässt sich erahnen und fühlen. Vielleicht ja sogar der Grundstein zum bereits erwähnten Nobelpreis.

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Hysterien und Ähnliches

Meine Partnerin meint, dass ich zur Hysterie neige. Kann das Werkzeug auch hier helfen?

Wie bereits erwähnt sind wir keine Lebensberater. Wissen allerdings um die Kraft des Werkzeuges. In besagtem Falle gibt es für Sie zwei Möglichkeiten der Anwendung:

1. Geben Sie nur „Ich“ ein und Sie können Ihre Partnerin garantiert mit einer neuen Hysterie überraschen.

2. Sie können beispielsweise auch „Meine Partnerin meint, dass ich zur Hysterie neige.“ eingeben. Einerseits werden Sie dann besser verstehen, was Ihre Hysterien für Ihre Partnerin bedeutet. Andererseits erhalten Sie mögliche Perspektiven für ein spannendes Leben auch ohne Hysterien.

Zu Ihrem Werkzeug

Sie haben ein Anwendungsfeld gefunden, das hier nicht erwähnt ist?

Bitte schicken Sie uns ein Email an office@temt.at und wir veröffentlichen es hier. Wenn Sie wollen auch mit einem Link zu Ihrer Homepage.

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